Amdouni dürfte Servette eine Ausbildungsentschädigung einbringen
Händereiben in Genf. Die Grenats dürfen sich über einen finanziellen Zustupf freuen. Grund ist ein Transfer am Rheinknie.
Am Mittwochmorgen gaben der FC Basel 1893 und der Burnley FC eine Vollzugsmeldung bekannt. Zeki Amdouni wird per sofort auf die Insel wechseln. Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Parteien Stillschweigen. Gemäss durchgesickerten Informationen dürften rund 18 Millionen Franken nach Basel fliessen. Eine Summe, die auch in Amdounis Heimatstadt Genf hellhörig macht.
Denn der 22-jährige Nationalstürmer spielte als Junior im Nachwuchsbereich des SFC. Eine Verletzung im Alter von zwölf Jahren bedeutete das zwischenzeitliche Ende von Amdounis Profiträumen. Bei Servette glaubte niemand mehr an ihn. Über Meyrin, Etoile Carouge und den FC Stade-Lausanne-Ouchy kämpfte sich der Schweiz-Türke bis in die Super League. Dort sorgte er erst beim FC Lausanne-Sport, anschliessend beim FC Basel 1893 für Furore. Trotz der Tatsache, dass Amdouni bei Servette nie in höheren Juniorenauswahlen zum Zug kam, steht den Rhône-Städtern eine Ausbildungsentschädigung zu. Diese dürfte, bei der geschätzten Ablösesumme, ungefähr CHF 150'000.- betragen. Ein Betrag, den man einerseits gut gebrauchen kann, andererseits aber auch als Mahnmal dienen kann, etwas mehr Geduld mit einigen Charakteren zu haben.
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