Schweizer U19 sammelt Erfahrungen für EM-Qualifikation
In einem Trainingslagere im spanischen Marbella holte sich die U19-Nationalmannschaft den Feinschliff für die anstehenden Qualifikationsspiele zur U19-Europameisterschaft. Diese finden im November dieses Jahres statt.
In einem ersten Test musste sich das Team von Ilija Borenovic gegen die Niederlande beweisen. Die "Oranje" legten dabei besser los. Dank Toren von Julian Rjikhoff (Borussia Dortmund /GER) und Jeremiah Esajas (AZ Alkmaar /NED) lag der Favorit bereits nach etwa zwanzig Minuten komfortabel in Front. Den Schweizern gelang kurz vor der Pause durch Labinot Bajrami (FC Zürich) der Anschlusstreffer. Lange jubeln durfte man nicht. Denn kurz nach der Pause machte Jaden Slory (Feyenoord Rotterdam /NED) mit einem Doppelpack den Sack zu. Bajrami und Sebastian Walker (FC Zürich) konnten immerhin noch auf 4:3 verkürzen. Tiemoko Ouattara wurde für die Schlussphase eingewechselt. Mahir Rizvanovic, der andere Servettien, verbrachte die Partie auf der Bank.
Die beiden Genfer durften dafür im zweiten Spiel des Trainingslagers von Beginn weg ran. Wie schon gegen die Niederlande verschliefen die Schweizer die Startphase gegen Dänemark komplett. Clement Bischoff (Brøndby IF /DEN) und Conrad Harder (FC Nordsjælland /DEN) stellten das Skore schon in der Startphase auf 0:2. Arlet Zé (FC Basel 1893) verkürzte für die U19-Nati noch vor dem Seitenwechsel. Harder netzte nach der Pause aber zum 1:3 ein. Rizvanovic, der nach 71 Minuten ausgewechselt wurde, und Ouattara (bis zur 88. Minute im Spiel) enttäuschten wie alle Alpenkicker.
Zu guter Letzt folgte mit Frankreich eine Härteprüfung auf die U19-Nati. Überraschenderweise waren es nun die Schweizer, welche besser in die Partie starteten. Arlet Zé und Roméo Beney (FC Basel 1893) brachten die Eidgenossen in Front. Die Franzosen nahmen langsam Fahrt auf und glichen vor der Pause durch zwei Treffer von Steve N'Goura (Le Havre AC /FRA) aus. Gleich nach Wiederanpfiff war N'Goura zum dritten Mal an diesem Tag erfolgreich. Die Schweizer rannten wieder einem Rückstand nach. Ouattara kam nach einer Stunde ins Spiel, um die Offensive zu stärken. Es sollte nützen, denn in der 81. Spielminute sollte Junior League (FC Zürich) zum 3:3 verwandeln. In den Schlussminuten kam auch Rizvanovic zu einem Jokereinsatz. Der Innenverteidiger sollte kein Ausrufezeichen mehr setzen.
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