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Zwischenrunde überstanden - SFC gewinnt bei Ludogorez Rasgrad

26.02.2024 12:18:37 | Peter

Jaaaaaa!!!

 

Ja, das Redaktionsteam lebt noch! Wir sind zurück vom Rasgrad-Trip und schwelgen auf Wolke sieben. Der SFC zeigt dem bulgarischen Serienmeister den Meister und zieht in den Achtelfinal der UEFA Conference League ein. Damit ist man die letzte helvetische Mannschaft, die noch international vertreten ist.

Aus allen Himmelsrichtungen sind die Fans der Grenats in den Osten Bulgariens gereist. Aus Bukarest, Sofia und Warna trafen Busse bei der Huvepharma Arena ein. Und dies durften sie nicht mit Verspätung tun. Denn die Servettiens waren von Beginn weg auf Zack. Cognat fängt in der Startphase einen Pass von Gonçalves ab. Der Franzose zog direkt in Richtung Tor, wo er Goalie Padt zwischen den Beinen erwischte und das 0:1 markierte. Ein Traumstart für die Genfer!
Ludogorez reagierte umgehend mit Tekpetey. Der Angreifer tankte sich auf der rechten Seite durch und legte von der Grundlinie auf den Penaltypunkt zurück. Dort hat Son den Ausgleichstreffer auf dem Fuss. Der Spanier verfehlt um Millimeter. Nach einer knappen halben Stunde meldete sich auch der Schweizer in Diensten der Bulgaren im Spiel an. Duah fehlte es bei seinem Direktversuch an Präzision.
Mit einer Mini-Führung für die Gäste bat der Schiedsrichter die beiden Teams zur Pause.
Die Heimmannschaft ordnete sich neu und ging druckvoll in die zweite Halbzeit. Kaum fünf Minuten waren gespielt, da landet eine Witry-Flanke auf dem Kopf von Vidal. Frick reagierte glänzend und lenkte den Kopfballversuch übers Tor. Auch in der 72. Minute stand Vidal im Forkus. Diesmal versuchte es der Brasilianer mit dem Fuss. Frick und Ondoua hielten die Null mit viel Körpereinsatz. Es klingt, als hätte die Weiler-Truppe permanent unten durch gehen müssen. Dies stimmt nicht ganz, allerdings hatten die Osteuropäer die nennenswerteren Chancen. Frick vereitelte alle und hatte zeitweise auch Glück. Duah schlitterte kurz vor Ende der regulären Spielzeit am Ausgleich vorbei.
Beim SFC sorgte Antunes mit einem Abschlussversuch in der Nachspielzeit beinahe für die Vorentscheidung. Padt war jedoch zur Stelle und liess seine Farben etwas länger hoffen.

Zum Schluss nützte alles Hoffen bei Ludogorez nichts! Der Servette FC siegt verdient und prescht erstmals seit über zwanzig Jahren wieder in einen Europacup-Achtelfinal vor. Es darf weiter geträumt werden.

PFK Ludogorez Rasgrad 1945 – Servette FC 0:1 (0:1)

Huvepharma Arena :
6'487 Zuschauer
Schiedsrichter : Aliyar Aghayev ; Zeynal Zeynalov, Akif Amirali (Aserbaidschan)
VAR : Alper Ulusoy ; Abdulkadir Bitigen (Türkei)
Tore : 6' Cognat (0:1)

Servette FC : Frick ; Tsunemoto, Rouiller, Severin, Mazikou ; Stevanovic, Magnin, Cognat (84' Kutesa), Bolla (56' Ondoua) ; Crivelli, Antunes (90'+3 Baron)

PFK Ludogorez Rasgrad 1945 : Padt ; Witry, Sonko Sundberg, Verdon, Son ; Naressi (84' Tissera), Gonçalves (66' Seco), Piotrowski ; Vidal (74' Rick), Duah, Tekpetey

Verwarnungen : 5' Cognat, 13' Vidal, 31' Bolla, 54' Mazikou, 77' Piotrowski, 89' Son

Bemerkungen : Servette ohne Douline (Verletzt), Behrami, Bronn, Dias, Kaloga, Lyng, Ndema, N'Diaye, Nishimura, Onguéné, Rekik, Rodelin, Salihi, Sestito (Nicht im Aufgebot) ; Ludogorez ohne Heister, Nedyalkov (Verletzt), Chochev, Nascimento, Yordanov (Nicht im Aufgebot)