Die fünf Säulen des Erfolgs
Dank ihnen ist Servette diese Saison so gut
Heute spielt Servette in der Conerence League bei Viktoria Pilsen um den Viertelfinal-Einzug; das Hinspiel endete 0:0. Auch in Cup und Liga kämpfen die Genfer um den Titel. Ihren Lauf verdanken sie diesen fünf Säulen.
René Weiler
Eigentlich trat René Weiler ein schweres Erbe an. Im Sommer ersetzte er Alain Geiger. Der Walliser hatte Servette von der Challenge League in die Super League geführt und den Klub dort etabliert. Letzte Saison war Servette als Zweiter so gut wie seit 24 Jahren nicht mehr. Und trotzdem holten die Lubbosse im Sommer Weiler, was da und dort für Unversändnis sorgte. Doch mittlerweile spricht niemand mehr von seinem Vorgänger. Denn Weiler hat das Team noch besser gemacht. Und der Winterthurer, der frühere Stationen öfter mal in UNfrieden verlassen hatte, macht nun einen gelasseneren Eindruck als früher.
Jérémy Frick
Jérémy Frick ist in Genf geboren, war Junior bei Servette und debütierte nach einem Abstecher zu Olympique Lyon 2015 in der Challenge League. Seither folgen weitere 266 Servette-Spiele. Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn, als er vom neu verpflichteten Joël Mall exzellent vertreten wurde, einigte man sich auf Jobsharing. Frick spielt seither nur noch in den Cuppartien, Mall darf in der Liga ran. Leistung bringen beide. Gegen Rasgrad rettete Frick seinem team mit zahlreichen Paraden den Einzug in den Achtelfinal, und auch im Hinspiel gegen Pilsen blieb der Genfer Captain und das Sprachrohr des Teams ohen Gegentor.
Steve Rouiller
Der 33-jährige Steve Rouiller ist einer von sechs Genfern im aktuellen Servette-Team, die 2019 schon beim Aufstieg in die Super League dabei waren. Nach zwei Spielzeiten, in denen der Walliser ab und zu auch auf der Ersatbank Platn nehmen musste, ist Rouiller in dieser Saison nun auf der Höhe seines Schaffens. NAch dem 0:0 im Hinspiel gegen Viktoria Pilsen vo einer Woche - dem sechsten Spiel ohne Gegentor aus den letzten acht Servette-Spielen . sagt Steve Rouiller: "Wir vertzeidigen mittlerweile sehr gut. UNd es macht Spass, weil die ganze Mannschaft alles gibt, damit wir defensiv kompakt stehen."
Timothé Cognat
Im Mittelfeld von Servette, dem Herzstück des Teams, gibt es einen Fussballer, der eigentlich immer da ist: Timothé Cognat, der Franzose. 2018 kam er aus Lyon nach Genf, als Nachwuchs-Nationalspieler, der irgendwann nicht mehr weiterkam. Schnell entpuppte er sich als Glücksgriff. Über die Jahre gab es kaum ein Spiel, in dem er nicht in der Startformation stand. 26 Jahre alt ist er mittlerweile. Im zentralen Mittelfeld gibt es ind er Schweiz gerade keinen kompletteren Fussballer. Cognat läuft und läuft, er gewinnt Bälle, verliert sie kaum, lenkt mit seinen Pässen das Servette-Spiel und schiesst neuerdings sogar auch noch Tore.
Miroslav Stevanovic
Jérémy Frick ist der Mann, der seit Urzeiten das Genfer Tor hütet; vor ihm verteidigt Steve Rouiller alles weg; im Mittelfeld zieht Timothé Cognat die Fäden. Und die rechte Seite, die gehört seit je Mirsolav Stevanovic, unablässig ist er dort unterwegs und mit feinem Fuss. 29 tore hat der Bosnier in der Super League seit dem Aufstieg erzielt und gar 48 vorbereitet; 2021/22 waren es in einer Saison 20 - rekord. Diese Sphären wird Stevanovic heuer nicht erreichen. An der Bedeutung des 33-jährigen ändert das nichts. Just als Stevanovic Anfang Saison ein paar Spiele fehlte, zogen die Genfer ihre schwächste Phase ein.
Quelle: (Oltner Tagblatt / 14.03.2024 / dow/jaw)