In der laufenden Spielzeit umgibt den SFC eine magische Aura. Eine Aura, die schon längst verloren geglaubt wurde. Die Magie aus den 70er- & 80er-Jahren kommt langsam zurück. Und genau in diesem Moment verzaubert ein Film das genfer Publikum.
Yves Matthey, ein schweizer Filmemacher und passionierter Servette-Anhänger blickt auf seine Kindheit zurück. In "Servette mon enfance" (deutsch: "Servette meiner Kindheit") erlebt das Publikum die Sternstunden eines Vereins und wie Matthey zusammen mit seinem Bruder die Liebe zum Fussball entdeckte. Jacky Barlie, Marc Schnyder, Gilbert Guyot und viele Weitere prägten einen Lebensabschnitt in Mattheys Leben. Auch abseits vom Leben des Regisseurs erarbeiteten sie sich einen Legendenstatus.
Nun, etwa fünfzig Jahre später, lassen genau diese Namen wieder Augen leuchten. In Zusammenarbeit mit dem Kino Cinélux in Genf präsentiert Matthey seinen Film einem breiten Publikum. Dieses goutiert den Rückblick auf die "goldenen Jahre" und den Einblick ins Genf von damals mit tollen Besucherzahlen. Cinélux organisierte bereits neue Termine, um den Film auszustrahlen. Diese sind hier zu finden. Der Film läuft, solange die Nachfrage da ist. Eine deutsche Fassung gibt es leider nicht.
Vor dem Léman-Derby ehrte der Servette FC seine Legenden von damals und bat sie aufs Feld. Vor allem die eingefleischten Servette-Fans dürften sich über das kurze Wiedersehen mit Didi Andrey, Erich Burgener, Valér Németh oder Joko Pfister gefreut haben.
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