Reaktion auf schlechte Spielterminierung
Bereits zum zweiten Mall in zwei Jahren schaffen es die SFL und der SFV nicht miteinander zu sprechen. Der Cup-Final der Frauen wurde wieder auf einen Spieltag der Männer gelegt. Wie schon letzte Saison sorgt dies für rote Köpfe (wir berichteten).
Im letzten Jahr kämpften die FC St. Gallen Frauen und der Servette FCCF um die Cup-Trophäe, während gleichentags die beiden Mannschaften der Männer aufeinander trafen. In diesem Jahr, bzw. morgen, müssen die Servettiennes gegen die BSC Young Boys Frauen ran. Da am gleichen Tag in Genf auch René Weilers Mannschaft gegen GC im Einsatz steht, dürften nur wenige Fans den Weg in den Letzigrund finden. Anders könnte es bei Gegner YB aussehen. Denn das Team der Männer spielt erst am Sonntag in Winterthur. Bekommen die Bernerinnen so einen kleinen Wettbewerbsvorteil?
Ärgerlich ist die Situation vor allem auch für die Fans, welche gerne beide Partien live mitverfolgt hätten. Bei Servette reagiert man mit einem Public Viewing vor dem Stade de Genève. Dort kann der Cup-Final ab 15:00 Uhr in einer Fanzone miterlebt werden. Der Eintritt ist frei und mit dem Super-League-Spiel darf man sich auf ein "feines Dessert" nach der hoffentlichen Titelverteidigung freuen.
Sportlich gehen die Servette-Frauen als Favoritinnen in den Final. Trotz eines Rückschlags am letzten Spieltag, beendet das Team von José Barcala die reguläre Spielzeit auf dem ersten Tabellenplatz. YB landete derweil auf dem vierten Rang. Im Viertelfinale der Play-Offs stehen zwei Partien gegen den FC Aarau auf dem Programm des SFCCF. Das bislang gute Abschneiden der Servettiennes belohnten die Verantwortlichen mit einem neuen Vertrag für Coach Barcala. Der Spanier unterschreibt für zwei weitere Jahre (+ Option auf eine weitere Saison).
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