Morgen steigt in Bern das Spiel der Saison. Der SFC könnte seine starke Saison mit dem Cup-Titel krönen.
In René Weilers Kader gibt es Spieler, für welche ein Cup-Triumph nichts neues wäre. Auf "X" hat stellt der User "Bast1988" die fünf Akteure vor. Wir haken an dieser Stelle gleich mit ein und zeigen, wer seinen Mitspielern möglicherweise einen weiteren Boost verleihen kann, um Lugano Paroli zu bieten.
Dereck Kutesa
Für Murat Yakins EM-Aufgebot hat es nicht gereicht. Für einen Cup-Titel schon. Im Jahr 2017, als Kutesa noch beim FC Basel unter Vertrag stand, durfte der schnelle Aussenläufer den Pokal in die Luft strecken. Viel konnte das Servette-Eigengewächs damals nicht zum Erfolg beitragen. Das Finalspiel im Stade de Genève verfolgte der Genfer von der Ersatzbank aus. Von dort sah er, wie seine Teamkameraden den FC Sion mit 3:0 abfertigten. In der Cup-Kampagne der Saison 2016/2017 kam Kutesa lediglich zu zwei Teileinsätzen gegen Zug 94 und den FC Tuggen.
Bradley Mazikou
Der Kongolese durfte in seiner Karriere einen einzigen Profititel feiern. Es war der Pokalsieg 2020/2021 mit dem PFK ZSKA Sofia. Bulgariens Rekordmeister setzte in dieser Spielzeit voll auf den linken Aussenverteidiger. Im Achter- und im Viertelfinale trug sich Mazikou mit je einem Assist in die Skorerliste ein. Im Final spielte er die vollen 90 Minuten beim 1:0-Sieg über den PFK Arda Kardschali.
Steve Rouiller
Die heutige Servette-Identifikationsfigur stand in jungen Jahren im Kader von Erzrivale Sion. Dort bestritt der gebürtige Walliser 2014/2015 zwei Cup-Spiele. Mit Rouiller in der Abwehr schlugen die Sittener den FC Biel-Bienne sowie den FC Köniz. In der Winterpause wurde Rouiller an den FC Chiasso verkauft. Aus der Ferne verfolgte er, wie Sion bis in den Final des Schweizer Cups vorpreschen konnte. Am Schluss gelang dem Team von Didier Tholot mit einem 3:0-Sieg im Final gegen Basel (in Basel!) die Überraschung. Aufgrund seiner zwei Einsätze in den früheren Runden darf sich Rouiller, trotz Abgang, offiziell Cup-Sieger nennen.
Yoan Severin
Als sich das "Kapitel Juventus" für den jungen Franzosen in eine Sackgasse entwickelte, "flüchtete" er nach Belgien. Severin schloss sich in der Winterpause der Saison 2016/2017 der SV Zulte Waregem an. So ganz sollte es mit dem Durchbruch auch in Westflandern nicht klappen. Dennoch setzte Trainer Francky Dury im Halbfinalrückspiel des "Croky Cup" auf den Innenverteidiger. Mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen die KAS Eupen erreichten Severin & co. das Finalspiel. Dieses konnte man mit einem 7:5 (nach Elfmeterschiessen), gegen den KV Oostende, für sich entscheiden. Es blieb bislang der grösste Erfolg in Severins Karriere.
Miroslav Stevanovic
In Genf ist "Mica" schon längst eine Institution. In seiner bosnischen Heimat fiel der kürzlich zurückgetretene Nationalspieler im Jahr 2010 auf. Dann heuerte er im Januar auf Leihbasis beim FK Borac Banja Luka an. Es war das erste Profi-Engagement des damals 20-jährigen. Zum grossen Überraschen packte der Flügelspieler seine Chance sofort. Im Norden Bosniens gehörte er von Beginn weg zum Stammpersonal. Stevanovic machte jedes Spiel über die volle Distanz. So auch die beiden Finalspiele im "Kup BiH" (bis 2019 wurde in Bosnien-Herzegowina der Pokal mit Hin- & Rückspiel ausgetragen). Mit dem FK Željezničar Sarajevo stand man einem der erfolgreichsten Teams des Landes gegenüber. Im Heimspiel in Banja Luka rang der Underdog dem Favoriten ein 1:1 ab. Auswärts gelang Borac ein 2:2, welches, dank der Auswärtstorregel, zum Gewinn des Cups reichte. Besonders nennenswert ist dabei, dass Stevanovic in der 6. Minute mit seinem Tor zum 0:1 die Weichen auf Sieg stellen konnte. Für den FK Borac Banja Luka blieb es bislang der einzige Triumph in diesem Wettbewerb.
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