Nyakossi bis 2027 zu Leuven
Roggerio Nyakossi hat genug vom Nachwuchsfussball. Der polyvalente Defensivspieler suchte sich diesen Winter eine neue Aufgabe - und er wurde fündig.
Nicht alle verstanden im Juli 2022, weshalb Roggerio Nyakossi den Servette FC verlassen wollte. Seine Zieldestination, Olympique de Marseille, war zwar ein grosser Klub, doch als Ausbildungsverein war der neunfache französische Meister nicht bekannt. Immerhin kassierten die Grenats 2 Millionen Euro für den damals 18-jährigen (wir berichteten). Nyakossi geriet in Marseille nicht in Vergessenheit. Noch zu Beginn des letzten Jahres sah es gar danach aus, dass er in der Ligue 1 auflaufen wird (wir berichteten). Der Trainerwechsel von Gennaro Gattuso zu Jean-Louis Gasset war den Schweiz-Togolesen jedoch in der Hierarchie zurück. In dieser Spielzeit, und nach Übernahme durch Coach Roberto De Zerbi, schaffte es Nyakossi nur zwei Mal auf die Ersatzbank.
Es erstaunte nicht, als Wechselgerüchte um Nyakossi die Runde machten. Während das Interesse vom BSC Young Boys oder Stammverein Servette recht verhalten waren, gab es vom FC Luzern und vom FC St. Gallen 1879 grössere Avancen. Laut sport.ch stand auch ein Transfer zu den beiden Super-League-Teams im Raum. Aus dem Ausland sind Club Brügge (Belgien) und der FC Utrecht (Niederlande) in Marseille vorstellig geworden. Schlussendlich macht mit dem OH Leuven nun ein anderer Klub aus der belgischen Jupiler Pro League das Rennen. In Flandern erhofft sich Nyakossi Spielzeit auf höchstem Niveau. So will der mittlerweile 21-jährige seine Entwicklng vorantreiben und sich für die Nationalmannschaft empfehlen.

Foto: ohleuven.com
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