Albian Ajeti kassiert Absage vom SFC
"Abgemagert" - so hätte man den Angriff des Servette FC vor ein paar Wochen beschrieben. Nun scheint sich die Situation etwas zu entschärfen.
Alexis Antunes und Victory Beniangba sind zurück von ihren Langzeitabsenzen. Beide konnten erfolgreich in die Mannschaft integriert werden. Zudem scheinen sich die Wintertransfers von Enzo Crivelli und Dereck Kutesa zerschlagen zu haben. Einzig bei Alioune Ndoye mussten die Servette-Verantwortlichen den Geldbeutel öffnen. Während die Ex-Spieler Chris Bedia (BSC Young Boys) und Jean-Pierre Nsamé (FC St. Gallen 1879) bei Ligakonkurrenten unterschreiben, entscheidet man sich beim Senegalesen für ein unbekanntes Gesicht.
Viele Servette-Fans wünschten sich diesen Winter einen renommierteren Namen für den Sturm. So einer hätte durchaus auch in Genf landen können. Gemäss der NZZ soll Sportchef Weiler das Dossier von Albian Ajeti vorgelegen haben. Der Ex-Nationalspieler ist unzufrieden mit seiner Situation beim FC Basel. Entsprechend offensiv bewirbt Ajetis Berater seinen Schützling. Zu teuer? Zu wenig in Form? Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Sicher ist aber, dass Weiler dem 27-jährigen eine Absage erteilt hat.
Somit bleibt der Fokus beim SFC auf Neuankömmling Ndoye. Dieser zeigt sich in einem Interview mit der Le Matin höchst motiviert. "Mir wurden drei oder vier Vereine vorgeschlagen. Ich habe mich für Servette entschieden", offenbarte der 23-jährige. Nach gescheiterten Probetrainings in Frankreich und Spanien, landete Ndoye vor ein paar Jahren in Lettland. Mit dem Wechsel in die Schweiz soll nun der nächste Karriereschritt gelingen. "Ich brauche Spielzeit, damit ich zeigen kann, was in mir steckt", lässt sich Ndoye zitieren. Zudem wünscht er sich viele hohe Bälle, damit er seine Kopfballstärke einsetzen kann.
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