Sekularac will sich in Ungarn für höhere Aufgaben empfehlen
Der Name von Kristian Sekularac dürfte primär denjenigen ein Begriff sein, welche die Nachwuchsauswahlen des SFV mitverfolgen. Das könnte sich nun ändern. Denn der schweizer U21-Nationalspieler ist seit letzter Woche offiziell im Herrenfussball angekommen.
Der Neffe von Dragoslav Sekularac, einer Legende des FK Roter Stern Belgrad, feierte am Freitag sein Debüt in der "Nemzeti Bajnokság", der höchsten Ungarns. Dort unterschrieb der ehemalige Servette-Junior vor ein paar Tagen einen Profivertrag beim Fehérvár FC. Beim ungarischen Traditionsverein, hierzulande auch unter den alten Namen "Videoton FC" oder "Vidi FC" bekannt, will Sekularac seine ersten Schritte im Profigeschäft machen. Am letzten Freitag schnupperte er bereits etwas Erstligaluft, als er beim Heimspiel gegen den Győri ETO FC in der 57. Minute eingewechselt worden ist. Die 0:1-Niederlage konnte aber auch Sekularac nicht verhindern.
Bevor der 21-jährige in Székesfehérvár, einer Stadt unweit des bekannten Sees "Balaton" angekommen ist, schnupperte er am grossen Fussballgeschäft. Mit 16 Jahren verliess Sekularac Genf, und schloss sich der Nachwuchsakademie des Juventus FC an (wir berichteten). Von der "alten Dame" zog es ihn nach London zum Fulham FC. Dort überzeugte er in den verschiedenen Nachwuchsstufen. In der Hinrunde verbuchte er in der Premier League 2 (höchste Juniorenliga Englands) 8 Tore und einen Assist in 13 Partien. Im November 2022 sass er, in der "richtigen" Premier League, gegen Manchester United auf der Bank. Im Januar 2024 stand er zwei weitere Male im Aufgebot der "Cottagers". Zu einem Pflichtspieleinsatz kam es jedoch nie. Dies dürfte der ausschlaggebende Punkt gewesen sein, weshalb der offensive Mittelfeldspieler dem Ruf Fehérvárs erlegen ist. Denn nun winken Einsatzminuten und, im nächsten Sommer, das internationale Geschäft. Mit dem Rampenlicht könnte der Aufstieg schon bald weitergehen. Aufgrund seiner Wurzeln wäre Sekularac für die Nationalteams der Schweiz, England, Serbien und Nordmazedonien spielberechtigt. Vor allem das letztere Land soll sich um den Spieler bemühen.

Foto: facebook.com/fehervarfc
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